International Musicological Society – Wikipedia

Die International Musicological Society (IMS) (Deutsch: Internationale Gesellschaft für Musikwissenschaft) ist eine am 30. September 1927 in Basel gegründete Organisation für die internationale Koordination der Musikwissenschaft. Die Internationale Gesellschaft für Musikwissenschaft war die Nachfolgeorganisation der von 1898 bis 1914 wirkenden, von Oskar Fleischer ins Leben gerufenen IMG (Internationale Musikgesellschaft[1]).

Das Hauptquartier der Organisation befindet sich in Basel. Das angestrebte Ziel der IMS ist die internationale Zusammenarbeit all derjenigen, die an musikwissenschaftlichen Fragestellungen interessiert sind. Dabei steht sie sowohl Einzelpersonen als auch Organisationen offen. Sie wird durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und sonstige Fördermittel finanziert.

Acta Musicologica

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Zeitschrift Acta Musicologica

Die IMS gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift Acta Musicologica heraus, in der musikwissenschaftliche Arbeiten von internationaler Bedeutung (nach der Prüfung durch zwei unabhängige Doppelblindgutachten) veröffentlicht werden. Die Zeitschrift erscheint seit 1954 bei Bärenreiter und seit 2023 im Eigenverlag der IMS. Jedes Jahr erscheinen zwei Hefte.

  • Präsident: Kate van Orden
  • Vizepräsidenten: John Griffiths, Théodora Psychoyou

Liste der Präsidenten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Dorothea Baumann, Dinko Fabris (Hrsg.): The History of the IMS (1927–2017). Bärenreiter, Kassel 2017, ISBN 978-3-7618-2439-9.
  • Rudolf Häusler: 50 Jahre Internationale Gesellschaft für Musikwissenschaft. In: Acta Musicologica. Band 49, Nr. 1, 1977, S. 1–27.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Oesterreichisches Musiklexikon online.