Siegfried von Schönfeldt – Wikipedia

Stammwappen derer von Schönfeldt

Siegfried von Schönfeldt, auch Schönfeld, (* 1486 in Löbnitz; † 31. Oktober 1569 ebenda) war ein deutscher Rittergutsbesitzer in Sachsen und in Thüringen.

Er stammte aus dem sächsischen Adelsgeschlecht von Schönfeldt und war der Sohn des Rittergutsbesitzers Georg von Schönfeldt. Ave von Schönfeld war seine Schwester.[1] Nach dem Tod des Vaters übernahm er gemeinsam mit seinem Bruder Seyfried Georg Dippold von Schönfeldt den väterlichen Besitz, insbesondere das in Sachsen gelegene Rittergut Löbnitz. Durch Eheschließung 1517 war Siegfried von Schönfeldt auch in den Besitz von Schloss Großkochberg mit Landbesitz rings um Rudolstadt gelangt. Kochberg hielten die Erben, Johann Theobald d. Ä. von Schönfeldt, sowie dessen Sohn Georg Christian von Schönfeldt (1644–1691) noch einige Generationen.[2]

Schönfeldt war wesentlich am Neubau des Schlosses Löbnitz auf dem dortigen Wirtschaftshof beteiligt, der später zur Unterteilung von Löbnitz in einen Schloss- und in einen Hofteil führte. Während der Schlossteil bis 1945 im Besitz der Familie von Schönfeld blieb, wurde der Hofteil nach 1820 verkauft.

Einzelnachweise

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  1. Genealogisch-Historische Beschreibung Nebst denen Stamm-und Ahnen-Taffeln Derer von Schönfeld. In: Valentin König (Hrsg.): Genealogische Adels-Historie Oder Geschlechts-Beschreibung Derer in Chur-Sächsischen und angränzenden Landen .... Band 3. Wolffgang Deer, Leipzig 1736, S. 966 ff. (google.de [abgerufen am 24. März 2023]).
  2. Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser 1904. In: GGT. "Der Gotha". 5. Auflage. Schönfeldt, I. Linie. Justus Perthes, Gotha 1903, S. 756 (uni-duesseldorf.de [abgerufen am 24. März 2023]).